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  • 02. März 2024

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"Dünne Luft" im Erzgebirge

Vorwort


Die Kategorie "Tausender im Erzgebirge" ist nicht zwingend für ambitionierte Höhenbergsteiger gedacht, auch wenn es sich hier um eine Auflistung der erzgebirgischen "Prestigeberge" (wegen der vierstelligen Höhenangabe) handelt. Hiermit soll im Leser eher eine gewisse Neugier auf das sächsische und böhmische Erzgebirge entfacht werden, auch wenn diesem der Ruf der teils rauhen klimatischen Bedingungen vorauseilt. Die Luft kann auch dort bei langgezogenen Wanderungen, Radtouren oder Läufen recht schnell sehr dünn werden, wenn die eigene Leistungsfähigkeit vor Beginn der jeweiligen Unternehmung mal wieder maßlos überschätzt wurde. Das Wetter schlägt auch im Mittelgebirge ziemlich schnell um und für diese Erfahrungen muß man deshalb nicht unbedingt in den Alpen unterwegs sein. Im Erzgebirge sind solche "kleinen" Hochgebirgserlebnisse jedoch ebenso ärgerlich (wenn das erhoffte Tagespensum nicht geschafft wird) oder gefährlich (wenn sich z.B. am Erzgebirgskamm ein heftiges Gewitter von Jetzt auf Gleich entlädt).

Nun muß sich nicht jeder Leser genötigt fühlen, sein Leben umzustellen, um im Dickicht Meßpunkte oder leichte Geländewölbungen ausfindig zu machen - vielleicht findet er ja auch Gefallen am Erklimmen markanter Aussichtsberge, welche dann auch nicht zwangsläufig über 1.000 Meter Seehöhe liegen müssen. So ist z.B. der Kupferhübel / Medník mit seinen 910 Metern deutlich unter der magischen Tausender-Linie und bietet seinem Besteiger die vielleicht beste Rundumsicht ins Egertal und das sächsische und böhmische Erzgebirge. Solche Erhebungen stechen einem allerdings auch schon von weitem ins Auge, was mancher Tausender nicht zu bieten hat. Dieser versteckt sich dann auf einem weitläufigen Plateau, welches (bestenfalls) mit Hochwald versehen oder eben (blöderweise) mit Moor oder Fichtenaufwuchs bedeckt ist.

Die Suche wird dann meist zum Geduldsspiel, für die man sich nicht immer auf die zur Verfügung stehenden Hilfsmittel verlassen sollte. Einen gewissen Blick für die Geländegegebenheiten muß man schon mitbringen, wenn einem die GPS-Navigation "bergab" führt oder der höchste Punkt in der 1:50.000-er Karte in einer Senke liegt. "Aber das Navi hat doch gesagt, ...!", dieser Standardspruch von Fahrern von auf engen Waldwegen festgefahrenen Sattelzügen, ist zwar bei der satellitengesteuerten Suche nach Geländepunkten nicht ganz so dramatisch, wie beim Rechtfertigungsversuch des blind der Technik vertrauenden Lkw-Fahrers - ärgerlich ist es trotzdem, wenn man durch technische Ungereimtheiten den anvisierten Gipfel "links liegen läßt".

Sämtliche Tausender dieser Rubrik wurden von Ute und mir zu Fuß, per Rad oder auf Skiern im Laufe der Zeit (auch mehrfach) aufgesucht und in den letzten beiden Jahren erst mit Bildmaterial dokumentiert. Sicherlich haben sich bei unserer Suche nach dem "höchsten Punkt" des jeweiligen "Berges" auch Abweichungen eingeschlichen - die Zeit, die für dessen Suche von uns aufgebracht wurde, rechtfertigt jedoch bei einer eventuellen Fehlinterpredation die Aufnahme ins dementsprechende fiktive Gipfelbuch. 

Für die erfolgreiche Gipfelsuche empfiehlt sich das Standardwerk zu diesem Thema schlechthin: "Die Erhebungen des Erzgebirges, Band 1" (ISBN 978-3-00-044193-6) von Frieder Berger. Darin (und in den beiden Folgebänden) sind nahezu alle erzgebirgischen Erhebungen aufgelistet und beschrieben. Auch für uns zwei ein unerläßlicher Begleiter bei Wanderungen im Ergebirge. Ebenso wurde "Der Erzgebirgsatlas - Die Erhebungen des Erzgebirges" (ISBN 978-3-00-064062-9) von Frieder Berger und Thomas Hasse oft in die Wegplanung mit einbezogen. Für die Feinjustierung im Gelände empfiehlt sich "mapy.cz" zu nutzen, da dieses Portal für diesen Zweck wesentlich genauer arbeitet als die "OpenStreetMaps"-Karten. Die detailiertesten Angaben erhält man jedoch unter "geoportal.gov.cz/web/guest/map". Natürlich tut es auch (ganz konservativ) eine Wanderkarte. Wobei da für die Grobplanung (und herkömmliche Berge) ein 1:50.000-Maßstab reicht, für versteckte Erhöhungen sollte diese Karte dann aber auch etwas genauer sein.

Für historische Bezüge zum Thema nutzte ich eine Sachsenkarte (Maßstab 1:100.000) von Giesecke & Devrient, Leipzig u. Berlin, welche um 1900 aufgelegt wurde sowie die Internetpräsenz des "Jahrbuchs der Kaiserlich-Königlichen Geologischen Reichs-Anstalt, VIII. Jahrgang 1857", wo auch "Die geologische Beschaffenheit des Erzgebirges im Saazer Kreise in Böhmen" ausführlich über alte Bergnamen informiert. Beim geschichtlichen Rückblick sind ebenso hilfreich die digitalisierte "Beschreibung des Königreiches Sachsen in geographischer, statistischer und topographischer Hinsicht, nebst geschichtlichen Bemerkungen" von E. W. Richter (1852) sowie die von Albert Schiffner verfassten Bände "Beschreibung von Sachsen und der Ernestinischen, Preußischen und Schwarzburgischen Lande" (1845) und "Handbuch der Geographie, Statistik und Topographie des Königreiches Sachsen" (1839).

Damit nun beim geplanten Gipfelsturm im Grenzgebiet auch die öffentliche Ordnung gewahrt bleibt, beachtet man am besten folgende Verhaltensregeln, welche 1981 von der Kurverwaltung Oberwiesenthals herausgegeben wurden:

IMG 5031 Fotorhinweise vp grtr

Wer sich nun zu Wanderungen oder anderen Unternehmungen hinreisen lassen kann, sollte das nach den Corona-Maßnahmen recht ausgedünnte Netz der Versorgungsmöglichkeiten beachten. Viele Gasthäuser auf sächsischer Seite des Erzgebirgskammes haben nur noch spärlich oder gar nicht mehr geöffnet. Das Kauderwelsch der Öffnungszeiten des Berghotels auf dem Auersberg Ende der 1980-er Jahre sei hier als historisches Dokument angefügt: 

IMG E5325 FotorAuersberg oeffnungsz 

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