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Apfelbaum Meierhof

Apfelbaum - Malus

Standort: an einem Feldweg am südl. Ortseingang von Meierhof (Kreis Hof)
Alter: 200 - 300 Jahre (vermutlich Deutschlands ältester Apfelbaum)
Stammumfang: ca. 5,5 Meter
Baumhöhe: ca. 8 Meter
Kronendurchmesser: ca. 10 Meter

Dicke Tanne bei Steibis

Weißtanne - Abies alba

Standort: am Wanderweg unterhalb der Oberstiegalpe (Kreis Oberallgäu)
Alter: ca. 300 bis 500 Jahre
Stammumfang: 6,5 Meter
Baumhöhe: ca. 30 Meter
Kronendurchmesser: ca. 14 Meter

Hohler Ahorn bei Steibis

Bergahorn - Acer pseudoplatanus

Standort: ca. 300 Meter oberhalb der Unteren Lauchalpe (Kreis Oberallgäu)
Älter: ca. 250 bis 400 Jahre
Stammumfang: 6,5 Meter
Baumhöhe: ca. 20 Meter
Kronendurchmesser: ca. 20 Meter

Ureibe bei Steibis

Eibe - Taxus baccata

Standort: am Weg zwischen Unterer und Oberer Lauchalpe (Kreis Oberallgäu)
Alter: ca. 600 bis 800 Jahre
Stammumfang: 4,9 Meter
Baumhöhe: ca. 12 Meter
Kronendurchmesser: ca. 12 Meter

Alter Rüster bei Steibis

Weißrüster/Bergulme - Ulmus glabra

Standort: am Weg von der Talstation Hochgratbahn zur Oberen Stiegalpe (Kreis Oberallgäu)
Alter: ca. 300 bis 400 Jahre
Stammumfang: 6,2 Meter
Baumhöhe: ca. 22 Meter
Kronendurchmesser: ca. 20 Meter

Alte Eberesche bei Steibis

Eberesche/Vogelbeere - Sorbus aucuparia

Standort: am Weg von Hochgratbahn-Talstation zur Unteren Lauchalpe (Kreis Oberallgäu)
Alter: unbekannt
Stammumfang: 1,3 Meter
Baumhöhe: ca. 8 Meter
Kronendurchmesser: ca. 10 Meter

"Sie ist nicht ganz so groß wie viele andere Baumveteranen im Alpgebiet rund um Steibis, aber als Sinnbild für die Überlebenskraft der Bäume muß sich die Eberesche entlang des Weges zur Unteren Lauchalpe nicht verstecken. Als ihr Same vor vielen Jahren auf einem Nagelfluhfelsen landete, war das auf den ersten Blick nicht unbedingt der ideale Platz für einen kleinen Baum. Immerhin war der Ebereschenkeimling auf dem Felsen geschützt vor Verbiß - und fand letztlich einen Weg, dauerhaft an diesem Standort zu überleben. Die Eberesche krallt sich mit ihren mächtigen Wurzeln an den winzigen Vertiefungen und Unebenheiten des Nagelfluhbrockens fest und schickt feine Ausläufer tief in den Boden. So pumpt sie Wasser und lebenswichtige Nährstoffe in den Stamm, zu den Ästen und in die Blätter. Besonders schön ist der Baum im Hochsommer und Frühherbst. Dann hängen tiefrote Früchte zwischen den grünen Blättern und locken zahlreiche Vögel an. Das brachte der Eberesche ihren Zweitnamen Vogelbeere ein."

Quelle: Original aus der Broschüre "Auf den Spuren alter Bäume - Die Baumveteranen von Steibis" von der Oberstaufen Tourismus Marketing GmbH; Thomas Gretler, Rolf Eberhardt.

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